Leinsamenmehl – das Detox-Super-Food

Leinsamen sind ein stark unterschätztes Lebensmittel, das noch lange nicht den Bekanntheitsgrad erreicht hat, den es verdient. Leinsamenmehl, auch Leinmehl genannt, besteht aus ungerösteten geschroteten und entölten Leinsamen. Eigentlich ist es ein Resteprodukt, das bei der Herstellung von Leinöl durch Pressung der ganzen Leinsamen entsteht. Leinöl ist so beliebt, weil es hochgradig reich an den gesunden Omega-3-Fettsäuren ist. Der bei der Entölung entstandene Pressballen wird zu feinem Pulver gemahlen und enthält als Leinsamenmehl noch immerhin ein Viertel des Omega-3-Gehaltes vom Öl.

Das Leinsamenmehl hat einen verschwindend geringen Anteil von nur 0-5% an Kohlenhydraten und eignet sich deswegen perfekt für eine Low-Carb-Ernährung. Anders als andere Low-Carb-Mehle weist es keinen bis nur sehr wenig Eigengeschmack auf und kann deswegen ideal zum Backen von Brot, Brötchen und anderen herzhaften Backwareneingesetzt werden.

Bist Du experimentier-freudig in der Küche?

Selbstverständlich bin ich das!

Leinsamenmehl kaufen: Besser online

Leinsamenmehl ist bisher noch eher selten im Lebensmittel-Einzelhandel zu finden. Im Biomarkt oder Reformhaus wird man manchmal fündig, wenn dort gut sortiert ist. Eine große Auswahl sollte man dort allerdings nicht erwarten. Wer sich wirklich ausführlich informieren und vergleichen möchte, der ist für das Kaufen von Leinsamenmehl im Internet am besten aufgehoben. Leinsamenmehl online kaufen ist simpel und gut zugänglich und die Qualität lässt sich sehr gut anhand von Käuferbewertungen einschätzen. Die am besten bewerteten Leinsamenmehle haben
wir hier als Empfehlungen zusammengestellt.

Kennst Du schon unsere Leinsamenmehl Favoriten?

hier geht's zu den Leinsamemehl Deals

Diät mit Leinsamemehl

Menschen, die abnehmen wollen, schwören auf die Wunderwirkung von Leinsamenmehl. Dank seines hohen Ballaststoffanteils trägt die regelmäßige Einnahme von Leinsamenmehl zu einem ausgeglichenen Stoffwechsel bei. Der Stoffwechsel balanciert den Körper aus und sorgt für eine gesunde Verdauung bei täglichem Wohlbefinden.

Die sogenannten Schleimstoffe, die der Leinsamen enthält, quellen im Magen auf und bewirken ein länger anhaltendes Sattheitsgefühl. Dem üblen Heißhunger wird damit entgegengewirkt und in Verbindung mit genügend Flüssigkeitszufuhr (Wasser!) regen Leinsamen auch die Verdauung an. Einer gesunden Diät mit Leinsamenmehl steht somit nichts im Weg. Wichtig ist es bei einem erhöhten Verzehr von Leinsamenmehl auf viel Flüssigkeitszufuhr zu achten, damit der Körper nicht austrocknet. Mindestens zwei Liter am Tag sollte die Regel sein.

Glutenfreie Ernährung mit Leinsamenmehl

Auch Allergiker und Menschen, die aus verschiedenen Gründen kein Gluten zu sich nehmen wollen, sind mit der Ernährung aus Leinsamenmehl gut bedient. Es ist von Natur aus zu 100 Prozent glutenfrei.

Leinsamenmehl: Nährwerte und Eigenschaften

Leinsamenmehl eignet sich ideal zur Low-Carb-Ernährung, denn es enthält nur einen minimalen Anteil an Kohlenhydraten. Je nach Hersteller schwankt der Wert von Null bis hin
zu wenigen Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm Mehl.

Auch bei seinen weiteren Nährwerten braucht sich das Leinsamenmehl nicht zu verstecken. Neben seinem hohen Vitamin-, Mineralien- und Eiweißgehalt enthält es sehr viele Ballaststoffe. Ganze 39 Gramm, und damit mehr als bei jedem anderen Korn, kommen auf 100 Gramm Leinsamenmehl. Sie regulieren die Verdauung, halten den Blutzuckerspiegel im Rahmen und beugen damit Krankheiten wie Diabetes vor.

Leinsamen haben außerdem den positiven Nebeneffekt, das sie krebshemmend wirken. Statt ungesunder Fette enthält es wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die zusätzlich die Fähigkeit besitzen, das Hormon Östrogen zu stimulieren. Damit reguliert es den Blutdruck und verbessert die Arterienfunktion. Ganze Leinsamen gehen dabei oft unverändert durch den Verdauungstrakt und erzielen dabei weniger Effekt als das geschrotete Leinsamenmehl. Es hilft zusätzlich bei der Regulierung des Fett-, Energie- und Kalziumstoffwechsels.

Aufgrund seiner vielen Eigenschaften, die die Gesundheit fördern und Krankheiten aktiv vorbeugen, ist das Leinsamenmehl aus geschroteten ungerösteten Leinsamen eines der ältesten bekanntesten Heilmittel. Bis heute beliebt ist die Darmreinigung mit Leinsamenmehl.

Wie funktioniert die Darmreinigung mit Leinsamenmehl?

Leinsamenmehl wirkt (in der richtigen Zubereitung und hohen Dosierung) als natürliches Abführmittel. Darum wird es bereits seit Jahrhunderten als natürliches
Hausmittel für die Darmreinigung für das „Detoxing“ des Körpers eingesetzt.

Eine Methode dafür ist beispielsweise die Anreicherung von einer Tasse Wasser mit
einem Esslöffel Leinsamenmehl. Diese Mischung lässt man über Nacht ziehen bis sie am nächsten Morgen schön eingedickt ist. Dann nimmt man sie anstelle des Frühstücks zu sich. Zusätzlich sollte man darauf achten, genügend Flüssigkeit (mindestens zwei Liter Wasser) pro Tag und viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Wenn man diese Methode drei bis vier Wochen lang täglich anwendet, reinigt sie den Magen und Darm gründlich von Rückständen und Parasiten und schont dabei die Darmflora.

Ein gesunder Darm trägt nicht nur zum körperlichen und psychischen Wohlbefinden bei, sondern beugt außerdem folgenden Krankheitserscheinungen vor

  • Magengeschwüren,
    Colitis und Gastritis
  • Entzündungen des
    Magen-Darmtrakts
  • Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen
  • Erkrankungen der
    Schilddrüse
  • Infektionen des
    Harntrakts und der Nieren

Hast Du Dir schon unsere Deals angeschaut?

hier geht's zum Leinsamemehl Vergleich!

Denkst Du, dass eine Darmreinigung Deinem Körper gut tun würde?

Ja, ich möchte es wenigstens ausprobieren!

Leinsamenmehl und Kefir

Eine weitere Möglichkeit, Leinsamenmehl als Detox-Super-Food einzusetzen, ist die Kombination mit Kefir, das als bakterieller Wellnessdrink bekannt ist. Die lebenden Bio-Organismen im Kefir verbinden sich mit der darmreinigenden Wirkung des Leinsamenmehls zu einer absoluten Wunderwaffe im Kampf gegen die Verunreinigung des Körpers.

Folgende Kur wird empfohlen: Drei Wochen lang wird jeden Morgen eine Leinsamen-Kefir Mischung zum Frühstück eingenommen. Dabei steigert sich die Dosis jede Woche wie folgt:

  • Erste
    Woche:
    1 Löffel Leinsamenmehl auf 100 ml Kefir
  • Zweite Woche: 2 Löffel Leinsamenmehl auf 100 ml Kefir
  • Dritte Woche: 3 Löffel Leinsamenmehl auf 150 ml Kefir

Leinsamenmehl und Kefir haben eine grandiose gemeinsame Wirkung – unter einer Voraussetzung: Es ist extrem wichtig, während des Zeitraums der geplanten Leinsamen Detox-Kur sehr genau auf seine sonstige Ernährung zu achten. Nur wer viel Obst, Gemüse und Vollkorn statt ungesunder Produkte zu sich nimmt, kann mit der positiven Wirkung rechnen.

Leinsamenmehl selber machen

Es ist sehr schwierig, das komplett entölte Leinsamenmehl selbst zuhause herzustellen. Es funktioniert aber sehr gut, ungeröstete Leinsamen aus dem Handel zu feinem Mehl zu schroten oder zu mahlen. Dabei handelt es sich dann um teilentöltes Leinsamenmehl. Am besten nimmt man dazu eine richtige Getreidemühlmaschine. Wer eine solche nicht besitzt, der kann aber auch eine Kaffeemühle benutzen.

Ersatz für Leinsamenmehl

Was tun, wenn man sich an das leckere Leinsamenbrot gewöhnt hat und plötzlich das Mehl ausgeht? Zum Backen und Kochen empfehlen wir Folgendes: Als Ersatz für Leinsamenmehl eignen sich auch andere gluten- und cholesterinfreie Nicht-Getreidemehle, die wenig Kohlenhydrate enthalten und darum in eine Low-Carb-Ernährung passen. Linsen- und Sojamehl beispielsweise, oder auch Guarkernmehl sind passende Stellvertreter. Diese Ersatzregelung gilt nicht für die Darmreinigung mit Leinsamenmehl – die funktioniert tatsächlich nur wie hier beschrieben.

Bist Du von Leinsamenmehl nun überzeugt?

hier kannst Du es ausprobieren!

Leinsamenmehl Rezepte

Leinsamenmehl eignet sich für viele Rezepte, da es einen recht wenig Eigengeschmack hat. In vielen herkömmlichen Rezepten kann es das übliche Weizenmehl bis zu 25% ersetzen und damit eine schöne Low-Carb-Version des Lieblingsgebäcks erzeugen. In Rezepten, die bereits auf glutenfreie Mehle ausgelegt sind, kann man bis zu 100% Leinsamenmehl einsetzen.

Übrigens: Es muss nicht immer nur Gebäck sein. Weil sie so schön aufquellen lassen sich mit auch mit geschroteten Lein-, ähnlich wie mit Chiasamen, tolle Overnight Oats oder Smoothies zubereiten. Dazu einfach einige Esslöffel Leinsamenmehl über Nacht in Jogurt oder Mandelmilch einweichen lassen, mit beliebigem Süßungsmittel verfeinern und frisches Obst hinzufügen. Ein super Frühstück oder Snack für zwischendurch – ohne schlechtes Gewissen durch zu viele Kalorien.

Backen mit Leinsamenmehl


Leinsamenmehl hat einen
neutralen, nur leicht nussigen Geschmack und eignet sich sehr gut für herzhafte
Brotteige. Probieren Sie es selbst mit unseren Beispielrezepten für ein
Superfood-Brot aus Leinsamenmehl und leckere Frühstücksbrötchen.

Leinsamenmehl-Brötchen backen

Mandelmehl für die
Saftigkeit, Flohsamen für den Geschmack und als Leinsamenmehl als gesunde
Basis. Unsere Brötchen aus Leinsamenmehl sind die perfekte Grundlage für jedes
Low-Carb-Sonntagsfrühstück.

Zutaten:

·
75 g Leinsamenmehl

·
75 g Mandelmehl

·
25 g Flohsamenschalen

·
3 Eier

·
2 TL Backpulver

·
2 EL Apfelessig

·
250 ml Wasser


Zubereitung: Backofen auf
175° (Umluft) vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Das
Backpulver mit dem Essig übergießen, bis es schäumt und dann dazu mischen. Dann
werden die Eier getrennt, das Eiweiß steif geschlagen und unter die Mischung
gehoben. Jetzt entsteht ein schon recht zäher Teig. Dann wird das Eigelb mit
etwas kochendem Wasser vermischt, damit es nicht klumpt, und ebenfalls in den
Teig gerührt. Zuletzt wird auch das restliche Wasser kochend heiß über den Teig
gegossen und verrührt. Nach einer kurzen Quellzeit (5-10 Minuten) entsteht ein
luftiger Teig. Daraus 8-10 runde Brötchen formen, mit einem Messer an der
Oberfläche einritzen und im Ofen etwa eine Stunde lang backen. Fertig sind
leckere Brötchen mit jeweils nur etwa 5 % Kohlenhydratanteil!

Superfood-Low-Carb-Brot aus Leinsamenmehl

Auch in einer
Low-Carb-Ernährung will man nicht immer auf sein Brot verzichten müssen. Dieses
Rezept für ein Brot strotzt nur so vor Superfood-Zutaten. Mandelmehl,
Leinsamenmehl und Chia-Samen tun sich zusammen für ein nahrhaftes Eiweißbrot fast
komplett ohne Kohlenhydrate.

Zutaten:

·      6
Eier

·
500 g Magerquark

·
100 g Mandelmehl

·
130 g Leinsamenmehl

·
5 Esslöffel Chia-Samen

·
1 Päckchen Backpulver

·
1 Teelöffel Salz

·
2 Esslöffel Sonnenblumenkerne

 

Zubereitung: Backofen auf 170° vorheizen. Eier aufschlagen und mit
dem Magerquark und 4 EL Chia-Samen verquirlen. Mandelmehl, Leinsamenmehl,
Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen und anschließend in die
Eimasse unterheben.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Den Brotteig einfüllen
und zugedeckt 30 Minuten stehen lassen. Dann den restlichen EL Chia-Samen und
die Sonnenblumenkerne über dem Teig verteilen und leicht andrücken. Das Brot
wird dann eine Stunde lang im Ofen gebacken.


Heraus kommt ein saftiges Brot, das im Inneren leicht feucht
bleibt, dank des hohen Quarkgehalts.

Haben Du Lust bekommen Leinsamenmehl zu testen?

Ich möchte mir mal ein paar Angebote anschauen!